Geschwollene Beine

  

Geschwollene Beine in den Beine Geschwollene Beine treten oft dann auf, wenn das Herz aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage ist, das Blut aus den Beinen vollständig abzupumpen. Dann staut sich das Blut in den Beinen und Flüssigkeit tritt ins Gewebe aus. Dadurch schwellen die Beine an.

Wenn eine echte Herzschwäche vorliegt, sollte sie unbedingt ärztlich behandelt werden.

Oft ist das Herz aber nur in bestimmten Situationen überfordert. Dies ist beispielsweise an besonders heißen Tagen der Fall, oder wenn man den ganzen Tag auf den Beinen war. Auch Hormonstörungen, wie sie beispielsweise vor der Periode oder in den Wechseljahren auftreten können, können geschwollene Beine verursachen.

Wenn die Beine angeschwollen sind, sollte man sie nach Möglichkeit hoch legen. Hilfreich kann auch ein kaltes Fußbad, ein kalter Beinguss oder Wassertreten sein.

Wann zum Arzt: Bei häufigen oder stark geschwollenen Beinen

Schulmedizin: Entwässernde Medikamente

Heilpflanzen: Birke, Brennnessel, Goldrute, Holunder

Hausmittel: Kombucha, Schwedenkräuter

Digitalis gegen Ödeme

Digitalis gegen geschwollene Beine Ein beliebtes homöopathisches Mittel bei geschwollenen Beinen ist Digitalis, die Heilpflanze Fingerhut.

Anders als bei den meisten homöopathischen Mitteln wird Digitalis in diesem Fall nicht nach dem homöopathischen Ähnlichkeitsprinzip angewendet, sondern so wie eine Heilpflanze. Das heißt, der Fingerhut wirkt auch als Heilpflanze gegen Ödeme. Allerdings ist der Fingerhut stark giftig und darf daher nicht wie eine normale Heilpflanze angewendet werden, sondern nur als standartisiertes, verschreibungspflichtiges Medikament.

Bei der homöpathischen Anwendung von Digitalis gibt es keine Probleme mit der Giftigkeit, denn die homöopathische Potenzierung (Verdünnung) sorgt dafür, dass Digitalis ab D4 ungiftig ist.

Digitalis enthält Wirkstoffe, die das Herz stärken. Daher ist Digitalis in niedrigen Potenzen (z.B. D6) in der Lage mild gegen geschwollene Beine zu helfen.

Es gibt auch noch andere homöopathische Mittel, die gegen geschwollene Beine verwendet werden.

Folgende homöopathische Mittel werden gegen Geschwollene Beine angewendet:



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Mittel-Auswahl

Wählen Sie ein Mittel gegen Geschwollene Beine, das am besten zu Ihrer Situation passt.

Lesen Sie dazu die einzelnen Mittelbeschreibungen durch und entscheiden Sie anhand der Arzneimittelbilder wie Erscheinungsbild, Verschlimmerungen, Verbesserungen und körperliche Symptome.

Wenn keines der Mittel genau passt, entscheiden Sie sich für das Mittel, das am ehesten in Frage kommt.


Anwendung und Dosierung

Bei selbst ausgewählten homöopathischen Mitteln eignen sich die Potenzen D6 und D12. Manche Mittel werden auch in besonders niedrigen Potenzen von D1 bis D4 angewendet.

Von den niedrigen Potenzen nimmt man dreimal täglich folgende Mengen ein:

  • Tropfen: 5 bis 20 Tropfen
  • Tabletten: 1 Tablette
  • Globuli: 5 Globuli
Mehr Informationen über die Anwendung von homöopathischen Mitteln finden Sie im Bereich:

Siehe auch:

Bei unserem Partnerprojekt Gesund.org finden Sie weitere Infos über Geschwollene Beine: