Homöopathie - Potenzen |
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Dabei geht es nicht um eine normale Verdünnung, sondern um einen aufwendigen Verdünnungsprozess, der in Stufen vollzogen wird. Die einzelnen Verdünnungsstufen werden in der Homöopathie "Potenzen" genannt.
UrtinkturDie Potenzierung geht aus von der "Urtinktur".Eine Urtinktur bei pflanzlichen Ausgangsstoffen wird aus der Frischpflanze hergestellt, die für mehrere Wochen in Weingeist eingelegt und regelmässig geschüttelt wird. Insoweit entspricht eine pflanzliche Urtinktur in etwa normalen Tinkturen der Pflanzenheilkunde, mit dem Unterschied, dass letztere meist mit getrockneten Pflanzenteilen hergestellt werden. Mineralische Ausgangssubstanzen werden sehr gründlich fein pulverisiert und dann auch in Weingeist eingelegt. Urtinkturen giftiger Ausgangssubstanzen sind giftig! Erst nach mehr oder weniger starker Verdünnung kann man sie nicht mehr als giftig bezeichnen. PotenzierungBeim Potenzierungsvorgang wird eine kleine Menge der Urtinktur, beispielsweise ein Tropfen, mit der zur Potenzierungsstufe passenden Menge, beispielsweise 99 Tropfen, Weingeist verdünnt und dann verschüttelt.Bei der Verschüttelung wird das verschlossene Verschüttelungsgefäss hundert Mal auf ein Buch mit Ledereinband geschlagen. Anschliessend folgt die nächste Potenzierungsstufe. D-PotenzenBei den Potenzen der D-Reihe wird schrittweise immer wieder zehnfach verdünnt.Die Verdünnungsbasis ist also die 10, das "D" kommt von "dezimal". Die Zahl hinter dem "D" bezeichnet die Stufe der Potenzierung. Hier einige D-Potenzen:
C, M, LM und andere PotenzenAusser der D-Reihe der Potenzen gibt es auch noch grössere Verdünnungsschritte.Verbreitet sind die C-Potenzen, bei denen in 100-fachen Verdünnungs-Schritten potenziert wird. Bei M-Potenzen wird in 1.000-fachen und bei LM-Potenzen und Q-Potenzen wird in 50.000-fachen Verdünnungs-Schritten potenziert.
Siehe auch:
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